Excel lernen kostenlos: Die wichtigsten Excel Grundlagen in einem Tutorial
In rund 45 Minuten gehst du durch die Bausteine, die im Büroalltag den Unterschied machen. Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Excel-Grundlagen aus dem Tutorial. Jeder Abschnitt verlinkt direkt zur passenden Stelle im YouTube-Video, damit du gezielt einsteigen oder ein bestimmtes Excel-Thema noch einmal nachschauen kannst.
Wer Excel lernen will, braucht weder Vorkenntnisse noch Tricks. Was du brauchst, ist eine klare Reihenfolge und das Verständnis, warum etwas in Excel funktioniert. Genau das ist die Idee hinter Excel sprechen lernen: Du arbeitest mit, du schreibst die Formeln selbst, du lernst die Logik dahinter und nicht nur das Ergebnis.
1. Excel Grundlagen verstehen: Arbeitsblätter, Zellen und Datentypen
Bevor du Formeln schreibst, brauchst du ein klares Bild davon, womit du arbeitest. Excel kennt im Kern drei Datentypen: Zahlen, Text und Wahrheitswerte. Wenn Excel deine Eingabe nicht so versteht wie du sie meinst, liegt es fast immer daran, dass der Datentyp nicht stimmt. Im Tutorial baust du am Beispiel einer Speisekarte Schritt für Schritt deine erste Datei auf und erkennst dabei, woran du den jeweiligen Datentyp sofort erkennst.
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2. Was bedeutet das Dollarzeichen in Excel?
Das Dollarzeichen ist eine der häufigsten Ursachen für Fehler in Excel-Berechnungen. Es fixiert einen Zellbezug, damit eine Formel beim Ausfüllen nicht verrutscht. Im Tutorial lernst du die drei Zellbezugsarten relativ, absolut und gemischt kennen und nutzt dafür die Taste F4. Mit einem Tastendruck schaltest du durch alle Varianten durch, statt die Dollarzeichen mühsam von Hand zu tippen. Das Beispiel im Video: das kleine Einmaleins, in einer einzigen Formel ausgefüllt.
▶ Zur Stelle im Video (ab 8:55)
3. Mehrwertsteuer in Excel berechnen (Netto, Brutto, Prozent)
Die Prozentrechnung in Excel wirkt erst kompliziert, sobald Mehrwertsteuer ins Spiel kommt. Vom Nettopreis auf den Bruttopreis kommst du, indem du mit 1,19 multiplizierst. Umgekehrt: vom Brutto auf das Netto, indem du durch 1,19 dividierst. Im Tutorial gehst du beide Richtungen durch und siehst, wie du auch den enthaltenen Mehrwertsteueranteil sauber ermittelst. Anschließend kommt noch der reduzierte Satz von 7 Prozent für Speisen dazu. Das wird später wichtig für die SVERWEIS- und WENN-Funktion.
▶ Zur Stelle im Video (ab 12:25)
4. Die SVERWEIS-Funktion einfach erklärt (VLOOKUP)
SVERWEIS (auf Englisch VLOOKUP) gehört zu den meistgesuchten Excel-Funktionen überhaupt und sie ist deutlich logischer, als ihr Ruf vermuten lässt. Stell dir vor, du schlägst eine Speisekarte auf und suchst ein bestimmtes Gericht. Was dort daneben steht, ist der Preis. Genau so funktioniert der SVERWEIS: Du gibst ein Suchkriterium an, Excel schaut in einer Liste nach und gibt dir den passenden Wert zurück. In neueren Excel-Versionen gibt es zusätzlich die XVERWEIS-Funktion. SVERWEIS ist aber abwärtskompatibel und in vielen Büros nach wie vor Standard.
▶ Zur Stelle im Video (ab 18:16)
5. Die WENN-Funktion in Excel (IF)
Die WENN-Funktion (englisch IF) prüft eine Bedingung und liefert je nach Ergebnis einen von zwei Werten zurück. Sie braucht drei Parameter: einen Wahrheitstest, einen Wert wenn die Prüfung zutrifft und einen Wert für den Fall, dass sie nicht zutrifft. Beispiel im Tutorial: Wenn ein Eintrag eine Speise ist, gilt der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Wenn es ein Getränk ist, sind es 19 Prozent. Du lernst dabei auch, wie sich WENN mit SVERWEIS kombinieren lässt: eine sogenannte verschachtelte Funktion.
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6. Eine Excel-Tabelle erstellen mit STRG+T
Eine intelligente Excel-Tabelle ist mehr als eine Ansammlung von Zellen und Werten. Mit dem Excel-Shortcut STRG+T wandelst du einen Datenbereich in eine echte Tabelle um. Damit wachsen Formeln automatisch mit, Filter und Sortierung sind direkt verfügbar und du arbeitest mit lesbaren Tabellennamen statt mit Zellbereichen wie A2:D100. Im Tutorial siehst du auch, warum es sich lohnt, einer Tabelle gleich einen sinnvollen Namen zu geben: eine kleine Gewohnheit mit großem Effekt bei der späteren Datenanalyse.
▶ Zur Stelle im Video (ab 31:16)
7. Excel-Diagramme erstellen und Sparklines einsetzen
Mit der Tastenkombination ALT+F1 erzeugt Excel direkt ein Säulendiagramm aus deinen markierten Daten. Für schnelle erste Aussagen reicht das oft schon. Für die Auswertung einzelner Zeilen lohnen sich Sparklines. Das sind kleine Mini-Diagramme, die direkt in einer Zelle stehen und einen Trend auf einen Blick sichtbar machen. Im Tutorial baust du beides Schritt für Schritt auf und siehst, wann sich welches Visualisierungs-Werkzeug eignet.
▶ Zur Stelle im Video (ab 36:51)
8. Bedingte Formatierung: Daten visuell auswerten (Heatmap)
Die bedingte Formatierung färbt Zellen automatisch ein, je nachdem welchen Wert sie enthalten. Rot für niedrig, grün für hoch. Das Ergebnis ist eine sogenannte Heatmap, mit der du Stärken und Schwächen in deinen Daten sofort siehst. Im Tutorial nutzt du sie, um eine Wochenauswertung zu visualisieren. Ergänzend lernst du die Schnellanalyse kennen, die du mit STRG+Q über jedem markierten Bereich aufrufst. Dabei handelt es sich um einen schnellen Werkzeugkasten für sofortige Datenauswertungen, direkt am Cursor.
▶ Zur Stelle im Video (ab 38:33)
Excel lernen heißt Schritt für Schritt mitbauen
Das Tutorial ist so aufgebaut, dass du Excel nicht theoretisch verstehst, sondern in deiner eigenen Datei direkt mitarbeitest. Lade dir die Arbeitsdatei herunter, starte das Video und arbeite mit. Am Ende hältst du dein persönliches Excel-Diplom in der Hand.